5 tipps – Notfall-Evakuierung in Hochhäusern

S-CAPEPLUS EVAKUIERUNGSMATRATZE

Über welche Sachverhalte sollten sie sich bewusst sein, wenn Sie für die Gesundheit und für die Sicherheit von allen Personen verantwortlich sind, die sich innerhalb eines mehrstöckigen Gebäudes befinden?

Im Folgenden führen wir die fünf wichtigsten Punkte auf, die Sie auf jeden Fall berücksichtigen sollten:

1. Sie haben die Verantwortung für jeden Einzelnen 

Es liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers oder des Dienstleisters in einem Notfall alle Personen aus Gebäuden zu evakuieren – es ist nicht die Aufgabe der Feuerwehr, die Evakuierung von Gebäuden zu erleichtern, die nicht für Wohnzwecke genutzt werden. Wenn Sie es versäumen, sich ordnungsgemäß auf die Evakuierung von Mitarbeitern, Besuchern, Schülern oder Mobilitätsbehinderten vorzubereiten, können Sie vor Gericht dafür verantwortlich gemacht werden, die Sorgfaltspflicht vernachlässigt zu haben. Dies kann zu einer Anklage wegen Fahrlässigkeit oder auch bis hin zu einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung führen.

2. Wen haben Sie zu unterweisen? 

Evakuierungsabläufe sollten zusammen mit einem geschulten Mitarbeiterteam geprobt werden, das die Hilfsbedürftigen während des Evakuierungsprozesses unterstützt.

Diese Mitarbeiter müssen auch in der Bedienung der Evakuierungsausrüstung praktisch ausgebildet sein.

Während einer Notfallübung sollten die Mitarbeiter diese Ausrüstung so einsetzen, wo sie es auch im Ernstfall tun würden – am besten in den empfohlenen halbjährlichen Intervallen.

3. Behalten Sie den persönlichen Evakuierungsplan im Auge 

Vorausplanung ist wichtig. Die für das Einhalten der geltenden Vorschriften zuständige Person sollte die Bedürfnisse aller Mitarbeiter, Besucher und aller Personen mit Mobilitätseinschränkungen erfassen und sicherstellen, dass diese in dem von ihr ausgearbeiteten persönlichen Notfallplan berücksichtigt sind. Fragen, die dieser persönliche Evakuierungsplan beantworten sollte:

• Stehen für Rollstuhlfahrer im Notfall genügend Evakuierungshilfen zur Verfügung?

 • Wie kann mein Team einen Rollstuhlfahrer zu einer Evakuierungshilfe bringen und diese dann effizient einsetzen?

 • Wie kann ich feststellen, ob die zu evakuierende Person nicht mit einer speziellen Evakuierungshilfe evakuiert werden will (Prinzipielle Ängste oder gegebenenfalls zusätzlich auch Zweifel an den Helfern)?

Alle diese wichtigen Fragen sollten nicht erst bei der Übung oder gar erst im Ernstfall angesprochen werden, wenn aufgrund der Gefahr die Zeit davonrennt.

4. Üben, üben, üben….

Der Evakuierungsplan sollte im Rahmen regelmäßig stattfindender Übungen auf seine Durchführbarkeit getestet werden. So wird sichergestellt, dass alle beteiligten Mitarbeiter die Abläufe kennen. Die Mitarbeiter sollten auch eine Kopie des aktuellen Evakuierungsplanes erhalten. Wenn Sie eine Evakuierung in einem öffentlich zugänglichen Gebäude planen, in dem Personen mit Mobilitätseinschränkungen und Personen mit Behinderungen Zugang haben, müssen Sie davon ausgehen, dass die existierenden persönlichen Notfallpläne häufig unzureichend sind. Die verantwortliche Person sollte vielmehr einen allgemeinen Evakuierungsplan entwickeln, um den Bedürfnissen aller zu entsprechen.

5. Was ist mit Kranken, Verletzten oder in ihrer Mobilität Eingeschränkten Personen?

Der Einsatz von Evakuierungsmatratzen hat sich als die effizienteste und benutzerfreundlichste Methode erwiesen, mit der Helfer und zu evakuierende Personen ein Gebäude sicher verlassen können. Sofern mehr als eine Person Hilfe benötigt, können mehrere Evakuierungshilfen erforderlich sein. Denken Sie außerdem daran, dass insbesondere auch bei Unfällen oder anderen Vorkommnissen gegebenenfalls zusätzliche Evakuierungsmatratzen benötigt werden können. Alle Evakuierungshilfen müssen sich an geeigneten Orten (z.B. am Arbeitsplatz) und an Sammelstellen in Gebäuden befinden, die im Brandschutzplan dieses Gebäudes eingetragen sind. Jeder zentrale Fluchtbereich muss sowohl für bewegungsfähige als auch für mobilitätsbeeinträchtigte Personen genügend Platz bieten, so dass alle Evakuierungshilfen sofort verfügbar und an den entsprechenden Orten und Sammelstellen zugänglich sein.

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